Juan de Mena (Paraguay)

Gesundheitshilfeprojekt der Bischöflichen Liebfrauenschule Mönchengladbach

500 Bauernfamilien in Juan de Mena warten auf unsere Hilfe...

 

 

 

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500 Campesino-Familien (Kleinbauern), die zu den vielen Landlosen gehörten, haben sieben Jahre um ein Stück eigenes Land gekämpft. Auch durch noch so große Rückschläge ließen sie sich nicht entmutigen. Unter dem ehemaligen Diktator Paraguays Stroessner war dieser Kampf oft tödlich, denn viele von ihnen wurden ermordet. Auch heute ist es noch alles andere als ungefährlich, sich für seine Rechte einzusetzen.

Dennoch haben die Campesinos es geschafft – der Staat musste letztlich nachgeben und ihnen Land zuteilen.

 

In Regina Marecos, wie sie ihre Kolonie nach einer Bäuerin benannt haben, die beim Kampf um Land ermordet wurde, haben sich 150 Familien zu einer Kooperative zusammengeschlossen und eine Landwirtschaftsschule gegründet, wo ihre Kinder lernen, ökologisch zu wirtschaften.

Sie können sich jetzt selbst mit gesunder Nahrung versorgen.

 

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Was sie zusätzlich an Medikamenten benötigen, liefern wir über MEDEOR an ihre Gesundheitsstation, an der eine in Italien gut ausgebildete Krankenschwester die 80 Schüler, ihre Eltern und die ganze Kolonie betreut.

 

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Die Pro-Paraguay-Initiative Kempen begleitet bis heute die Campesinos aus Regina Marecos – zuletzt wurde sogar eine kleine Zuckerfabrik für organischen (braunen) Zucker gebaut. Ihr Vorsitzender Hermann Schmitz berichtet seit vielen Jahren regelmäßig über die von uns unterstützten Bauernfamilien und über das Land Paraguay allgemein.