Unsere Schulgeschichte


Die Liebfrauenschule ist eine moderne Schule mit Tradition. Sie steht seit über 20 Jahren als Bischöfliches Berufskolleg mit dem Ausbildungsschwerpunkt für Berufe und Studiengänge im Sozial- und Gesundheitswesen in Trägerschaft des Bistums Aachen.

 

Der Name „Liebfrauenschule“ geht auf die Gründung der Schule durch die Kongregation der Schwestern „Unserer Lieben Frau“ zurück.
Die Ordensgemeinschaft wurde 1804 in Frankreich von Julie Billiart gegründet. In ihrem ereignisreichen und schweren Leben erfuhr Julie Billiart auf tiefe Weise die Fürsorge Gottes und gab diese Erfahrung durch ihr Engagement in der Erziehung und Bildung vor allem armer, mittelloser Mädchen weiter.

 

Einige Jahrzehnte später waren zwei Lehrerinnen in Coesfeld (Westfalen) wie Julie Billiart ergriffen von der Armut der Kinder, die in den Zeiten des industriellen Wandels zu den Opfern der gesellschaftlichen Veränderungen wurden. Bildung erschien ihnen als dauerhaft wirksamstes Mittel zur Befreiung der Menschen aus Armut und Perspektivlosigkeit. Mit dem Beginn ihres Ordenslebens als Schwestern Unserer Lieben Frau entstand 1850 die deutsche Kongregation. 1888 wurde das neue Mutterhaus in Mülhausen (bei Kempen/Niederrhein) gegründet. Neben einer Schule mit Internat entstand hier bald ein Lehrerinnenseminar und schließlich in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Ausbildungsstätte für angehende Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen.

 

Chronik:

 

 

Seit 1920

Erzieherinnenausbildung der Schwestern „Unserer Lieben Frau“ in Mülhausen bei Grefrath

1941

Schließung der Schule durch die Nationalsozialisten

1. Mai 1945

Wiedereröffnung des Kindergartens

Wiederbeginn der „Fachschule für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen“

Frühjahr 1953

Umzug der Erzieherinnenklasse nach Grefrath-Oedt

Raumnot und die günstigere Lage führen zur Neuplanung

3. Okt. 1960

50-jähriges Bestehen des Oedter Kindergartens

1963

Der Bischof von Aachen, Dr. Johannes Pohlschneider, wünscht sich den Neubau der Frauenfachschule in seinem Bistum.

Mai 1965

Baubeginn Liebfrauenschule Mönchengladbach

9. Dez. 1965

Richtfest - Propst Kauff formuliert in seiner Ansprache:

„Dies ist nicht irgendein Bau, sondern hier entsteht eine Bildungsstätte für Menschen,

die wiederum Dienst am Menschen tun.“

Ostern 1966

Fertigstellung des Fachschulkindergartens. Er dient zunächst als Schulhaus. 28 Fachschülerinnen beginnen ihre Ausbildung

Eröffnung der Berufsfachschule mit sozialpflegerischer Richtung

7. Okt. 1967

Der Aachener Bischof Dr. Johannes Pohlschneider weiht die Liebfrauenschule feierlich ein.

Seit 1967

Die Bündelschule Liebfrauenschule wächst kontinuierlich weiter

Neben der bereits bestehenden „Fachschule für Sozialpädagogik“ und der  „Berufsfachschule für Ernährung und

Hauswirtschaft“ werden folgende Schulformen neu eröffnet:

  • „Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen“ (1973);
  • „Fachoberschule für Ernährung und Hauswirtschaft“ (1985);
  • „Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen (Kinderpfleger/Sozialhelfer)“ (1991/2002);
  • „Fachschule für Heilpädagogik“ (1993);
  • „Fachschule für Heilerziehungspflege“ (1999);
  • „Fachschule für Familienpflege“ (2008)
  • „Berufliches Gymnasium für Erziehung und Soziales“ (2013)
August 1992

Übernahme der Liebfrauenschule in die Trägerschaft des Bistums Aachen

August 1998

Berufsbildende Schulen in Nordrhein-Westfalen werden Berufskolleg

Der neue Name der Schule ist: Bischöfliche Liebfrauenschule – Berufskolleg des Bistums Aachen

Seit 1999

Mitglied im Organisatorenteam der größten trägerübergreifenden

„Fachtagung für pädagogische Mitarbeiter/innen in Kindertageseinrichtungen“ in Mönchengladbach

Seit 2000

Projektwochen von Studierenden der Fachschulen für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege (Oberstufe) an Grund- und

Förderschulen in Mönchengladbach

Seit 2001

Kooperation der Bischöflichen Liebfrauenschule mit der Katholischen Hochschule NRW

WS 2008/09

Die ersten Absolventinnen der Fachschule für Sozialpädagogik der Liebfrauenschule steigen ins 3. Fachsemester des

berufsbegleitenden Studiengangs „Bildung und Erziehung im Kindesalter“ an der Katholischen Hochschule NRW ein.

August 2009

Beginn der insgesamt 3-jährigen berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahme für Ergänzungskräfte in

Kindertageseinrichtungen zu Staatlich anerkannten Erzieherinnen

Dezember 2011 25 Jahre Eine-Welt-Arbeit der Liebfrauenschule in Kooperation mit dem deutschen Medikamentenhilfswerk

action medeor / Tönisvorst. - Ehrung im Seidenweberhaus / Krefeld

Herbst 2012

4. Projektwoche der Fachschule für Familienpflege (Oberstufe) zum Thema „Gesunde Ernährung“ an der

Gemeinschaftsgrundschule Franz Wamich in Mönchengladbach

 

September 2013

Die erste Klasse des "Beruflichen Gymnasiums für Erziehung und Soziales" geht an den Start

August 2014

Die erste Klasse des "Beruflichen Gymnasiums für Erziehung und Soziales" tritt in die Qualifikationsphase ein

Februar 2015

15 Jahre Projektarbeit der Fachschule für Sozialpädagogik in Kooperation mit Mönchengladbacher Grundschulen

Juli 2016

Der erste Jahrgang der "Beruflichen Gymnasiums für Erziehung und Soziales" absolviert das Abitur